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 Stadtwerke Bruneck   -   05/09/2010

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Stadtwerke Bruneck


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Wasserversorgung

Glas mit Wasser

Sprudelndes Gut aus gutem Grund

Mit Beschluss der Gemeinde Bruneck vom 16.04.1949 wurde uns die städtische Trinkwasserleitung offiziell übergeben. Bereits seit dem Jahre 1933 waren die Stadtwerke Bruneck mit der Führung der Trinkwasserleitung in technischer und verwaltungsmäßiger Hinsicht betraut. Bis 1948 wurde der Wasserzins vom Elektrizitätswerk eingenommen und der Erlös der Gemeinde Bruneck übergeben. Die für die Trinkwasserversorgung notwendigen Arbeiten wurden vom Elektrizitätswerk auf Rechnung der Gemeinde Bruneck durchgeführt.

Heute versorgen wir auf einer Fläche von 18 km2, entsprechend dem Gemeindegebiet Bruneck ohne die Fraktionen Reischach, Luns und Aufhofen, über 12.000 Personen mit Trinkwasser. Beachtlich sind die geringen Netzverluste (unter 10 Prozent der eingespeisten Trinkwassermenge). Die Wasserverfügbarkeit beträgt 250 Liter pro Sekunde; der Durschnittsverbrauch pro Kopf und Tag liegt in unserem Versorgungsgebiet bei circa 480 Liter (davon Haushalt circa 120 Liter pro Kopf und Tag). Hauptverbraucher sind mit rund 35 Prozent die großen Industriebetriebe.

Unser konkretes Ziel ist es, den Trinkwasserbedarf zum Großteil aus natürlichem Quellwasser zu decken und die bestehenden Tiefbrunnen möglichst nur mehr für die Brauchwasserversorgung der Großindustrie zu verwenden. Mit der Fertigstellung des neuen Trinkwasserspeichers am Stegener Berg im Jahr 2001 und der Ableitung der Steinwiesenquelle ab dem Herbst 2006 haben wir weitere Schritte in diese Richtung unternommen.

Kurzer historischer Rückblick

  • 1943: Übernahme der Wasserleitung

  • 1943-1946: Fassung der Lamprechtsburgerquellen und Einspeisung in die Städtische Wasserleitung
    Erneuerung des Leitungsnetzes, Ausbesserung der städtischen Quellenfasseung, Erneuerung der Wasserbehälter
    Übernahme des Überwassers von der privaten Wasserleitung des Ansitzes von Sternbach

  • bis 1952: Fassung von weiteren Quellen in Reischach und Übernahme von Wasser von der Fraktionswasserleitung Reischach
    Installation der ersten elektrischen Pumpanlage (Sternwaldele)

  • 1962: Errichtung der Pumpstation Stegen und Installation des Tiefbrunnens Stegen 1

  • 1970: Installation Tiefbrunnen Stegen 2 bei Pumpstation Stegen

  • 1972: Erstellung von zwei Tagesspeichern mit einem Fassungsvermögen von je 1.100 m3 in der Fraktion Dietenheim

  • 1975: Bau eines neuen Tiefbrunnens beim Elektrizitätswerk mit Förderleistung von 95 Litern pro Sekunde

  • 2001: Errichtung neuer Trinkwasserspeicher am Stegener Berg (2 zu 2.000 m3)

  • 2001: Abriss und Neubau der Pumpstation Stegen zwecks Errichtung eines eingenen Brauchwasserversorgungsnetzes für die Industriezone Stegen

  • 2006: Fassung und Ableitung der Steinwiesenquelle im Oberwielental
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