Pumpstation

Damit im gesamten Versorgungsbereich ein möglichst niedriges Druckniveau gehalten werden kann, wurden die Netzpumpen nicht - wie normalerweise üblich - im Heizwerk selbst untergebracht, sondern in einem eigenen Pumpenhaus, das etwa 90 m tiefer liegt als das Heizwerk. Die Pumpstation befindet sich in der Nähe der Fabrik der Firma Moessmer auf einer Meereshöhe von 848 m (Heizwerk: 935 m). Diese Disposition ermöglicht eine direkte Verbindung der Kesselkreise im Heizwerk und des Fernwärmenetzes für die Stadt ohne Zwischenschaltung von teuren Wärmetauschern zur Drucktrennung und zusätzlichen Pumpen.

Der Hauptleitungsabschnitt vom Heizwerk bis zur Pumpstation ist circa 1.100 m lang.

Fernwärme-Pumpstation Moessmer, Bruneck
Fernwärme-Pumpstation Moessmer innen

In der Pumpstation wurden vier Pumpen mit einer Leistung von je 90 kW, einer Förderhöhe von 53 m und einer Fördermenge von je 430 m³/h im Heizungsvorlauf und vier Pumpen zu je 132 kW Leistung, Förderhöhe von 85 m und Fördermenge von 430 m³/h im Rücklauf eingebaut.

Bei Vollast (circa 1.300 m³/h) sind drei Pumpen parallel in Betrieb, eine Pumpe dient als Ausfallreserve. Die Pumpen werden automatisch leistungsabhängig angefahren, geregelt und abgestellt. Die Pumpen werden so gefahren, dass beim entferntesten Wärmekunden ausreichend Druck, jedoch kein unnötiger Drucküberschuss in der Hausanschlussleitung vorhanden ist. Somit kann der Stromeinsatz für den Pumpenbetrieb minimiert werden.

Die Pumpensätze für Reischach und für die Versorgung von Percha sind im Heizwerk installiert.

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